Trotz Warnstreik – Fast alle Linien konnten heute bedient werden

Pressemitteilung:

Trotz der kurzfristigen Ankündigung am Adventssonntagmorgen ist es gelungen, dass heute (12.12.2022) nur drei Busfahrten aufgrund des Warnstreiks ausgefallen sind. Die Busgesellschaft LSE GmbH und der Mobilitätsfachdienst des Landkreises hatten am Sonntag unmittelbar nach Bekanntwerden des Streikaufrufes der ver.di die Eltern und Schulkinder über den geplanten Warnstreik und die damit einhergehenden möglichen Einschränkungen im Busverkehr informiert.

„Gerade im Südkreis haben Eltern in enger Abstimmung mit uns wieder Fahrgemeinschaften organisiert, sodass der Ausfall der dortigen drei Busfahrten im Ergebnis nicht dazu führte, dass Kinder nicht zur Schule befördert werden konnten“, berichtet LSE GmbH Geschäftsführerin Alexandra Reisener, „dafür möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bedanken.“

Es ist der zweite Warnstreik innerhalb von zwei Wochen. Die LSE GmbH hatte unterschiedliche Einigungsmöglichkeiten vorgeschlagen, die Gewerkschaft ver.di hat sich bisher aber nicht bereit gezeigt, über individuelle Regelungen in einem möglichen Haustarifvertrag zu verhandeln. Ein solcher Abschluss, der den Besonderheiten des Landkreises Rechnung trägt, wurde von der LSE GmbH bereits angeboten, auch darüber wollte die Gewerkschaft ver.di bisher ausdrücklich nicht verhandeln.

Die LSE GmbH hat wiederholt deutlich gemacht, ihr Angebot von bis zu 30 % mehr Stundenlohn durch Zahlung der Tariflöhne des TV-N, Einmalzahlungen von 500 bis 600 Euro pro Mitarbeitenden und auch eine Erhöhung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld aufrechtzuerhalten.

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